Und diese Frau soll einen UFC-Vertrag erhalten?

Am 20. Mai fand in Düren das Mixed Martial Arts Event Superior Fighting Championship 17 statt. Dabei gab es, wie so oft bei Events, auch den einen oder anderen Ausfall. Am Ärgerlichsten sind sicherlich solche Ausfälle, die innerhalb von wenigen Tagen und Stunden passieren und auf die man als Veranstalter keinen Einfluss mehr hat. Es kann immer etwas schief laufen, sei es durch eine Verletzungen oder weil ein Kämpfer trotz größter Bemühungen das erforderliche Gewicht nicht schafft. Das kann passieren, gehört zum Alltag eines jeden Veranstalters. Zu der zuletzt genannten Kategorie, dachte man zumindest, gehöre auch die Ukrainerin Helena Kolesnyk, die den Kampfnamen “Pretty“ trägt. Ansehnlich ist die Dame zurechtgemacht bestimmt, aber genauso scheint sie auch unprofessionell zu sein, zumindest legte die Osteuropäerin in zwei Tagen Düren ein Verhalten an den Tag, das nicht unsportlicher hätte sein können.

Helena Kolesnyk sollte beim einzigen Damen-Duell bei Superior FC 17 gegen Französin Iony Razafiarison antreten. Die Athletin aus Paris hatte dafür von Bellator FC die Freigabe erhalten. Doch ihre monatelange Vorbereitung war umsonst, da die Ukrainerin am Tag der Waage 1,8 Kg zu schwer war und auch nicht gewillt war, diese abzukochen. Stattdessen sei sie am Abend ausgegangen und soll laut mehrerer Augenzeugen nach einigen Glas Wein betrunken durch das Kämpfer-Hotel getorkelt sein.

OK, bis hier hin wirkt alles unprofessionell, aber was dann kam, muss man getrost als kriminell bezeichnen. Denn Kolesnyk soll sogar versucht haben, einen Sieg gegen Iony Razafiarison zu erkaufen. Doch der absolute Hammer kommt noch. Ausgerechnet diese Helena Kolesnyk soll demnächst bei der UFC einen Vertrag unterschreiben. Würde man sie dort auch noch aufnehmen, wenn man ihre Vorgeschichte kennt? Wohl kaum.

Es gibt noch weitere Stimmen, die behaupten, dass es bei den bisherigen Kämpfen der Ukrainerin viele Unstimmigkeiten gab und einige Kämpfe eventuell gekauft gewesen seien. Bei Recherchen fiel uns auf, dass sie viermal bei einer Organisation namens WBK angetreten ist. Die Gegnerinnen sind allesamt unbekannt und besitzen 0-1 oder 0-2 Rekorde bei Sherdog. Wir haben auch einige Videos (siehe unten) dazu gefunden, die man selbst als Laie kaum ernst nehmen kann.

Nach der Sichtung des Materials muss man ganz klar sagen, dass sie gegen die Französin Iony Razafiarison nicht den Hauch einer Chance gehabt hätte.

Doch sollte die Story mit der UFC stimmen, müsste man das ernsthaft hinterfragen.

Beide Kämpfe schießen den Vogel ab

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