Zucker ist Gift! Wir beantworten einige wichtige Fragen!

Zeit für Gesundheit mit GFN

Zucker ist Gift für den Körper! Aber trotzdem benutzen wir ihn überall, um uns den Tag damit zu versüßen. Zucker im Kaffee ist der Klassiker, aber auch unser Marmeladenbrötchen zum Frühstück, der  Kuchen oder das leckere Teilchen nach dem Mittag, die Schokolade am Abend vor dem Fernseher, runtergespült mit Cola – überall begegnet uns das süße Gift. Zucker ist allgegenwärtig: versteckt sich im Brot, in Fertiggerichten, im Joghurt oder selbst in Fastfood, lässt uns einfach nicht los. Aber Zucker führt zu Fettleibigkeit und zu Stoffwechselerkrankungen, kann also schwere gesundheitlichen Problemen hervorrufen. Eine davon ist Diabetes. Wir beantworten Euch zusammen mit den Betreibern der Seite  “Zuckerfreie Welt  einige Fragen.  

Was ist der gefährlichste Dickmacher?

Ganz klar der versteckte Zucker, der in vielen Lebensmitteln oder Softdrinks versteckt ist. 

Ist Zucker gefährlich?

Ja, Einfachzucker wie z.B Fruchtzucker, Haushaltszucker oder Traubenzucker gelangen schnell ins Blut und begünstigen einen starken Insulinanstieg. 

Was ist die Folge?

Der Hunger kehrt schnell zurück.  Zucker schüttet zudem Dopamin im Gehirn aus. 

Was ist Dopamin?

Ein erregender Neurotransmitter oder wie er im Volksmund genannt wird, ein Glücksbotenstoff, das dazu führt, dass wir oft Heißhunger nach Süßem haben. 

Wie funktioniert Dopamin?

Dopamin kommt in den Nervenzellen vor und wird Dopaminerg genannt. Dopaminerge Neuronen findet man im Zentralnervensystem und dort vor allem im Mittelhirn. Von dort steigen die dopaminerge Systeme ins Endhirn und ins Zwischenhirn auf und lösen bei uns Glücksgefühle aus.

Wirken Drogen ähnlich?

Ja, z.B Rauschgifte wie Kokain und Amphetamine wirken ähnlich auf das System.

Braucht der Mensch Zucker?

Wir brauchen keinen Kristallzucker, sondern gesunde Kohlenhydrate in Maßen. 

Wie weiß ich, ob ich genug Zucker aufgenommen habe?

Durch eine ausgewogene Ernährung nehmen wir über die Lebensmittel schon genug Zucker auf. Man muss also nicht extra Zucker verzehren. 

Wie viel Zucker sollte man zu sich nehmen?

Der Zuckerkonsum eines Erwachsenen sollte 50 Gramm pro Tag nicht überschreiten, also nicht mehr als zehn Teelöffel über den Tag verteilt. 

Wo verstecken sich diese zehn Teelöffel?

Wenn wir beispielsweise zum Frühstück zwei Marmeladenbrötchen, zum Mittag einen Fruchtjoghurt essen und über den Tag verteilt zwei Gläser Multivitaminsaft trinken, haben wir in etwa diese Menge aufgenommen. Danach ist Schicht im Karton. 

Sind alternative Süßstoffe besser?

Einige Ersatzstoffe können die Darmflora ungünstig beeinflussen. Besser wäre es, man verzichtet weitestgehend auf Zucker. 

Was soll man stattdessen machen?

Nur noch bewusst etwas Süßes essen und die Einfachzucker komplett aus dem Leben verbannen. Wer es verträgt, kann Zucker durch Erythrit oder Xylit ersetzen. 

Kann man sich die Sucht nach Zucker abgewöhnen. 

Ja, wenn man gezielt früher damit aufhört, desto leichter fällt es. Die ersten zwei bis drei Wochen fallen uns besonders schwer. Danach geht es leichter. 

Kann übermäßiger Zuckerkonsum  zu Diabetes führen?

Zucker kann ein Faktor sein, aber bei Entstehung von Diabetes spielen mehrere Faktoren eine Rolle, wie die beispielsweise genetische Veranlagung, ob ich mich ausreichend bewege und was ich außer Zucker noch esse.  

Also ist es auf ist es ratsam, seinen Zuckerkonsum zu beschränken? 

Definitiv! Wenn man Familienangehörige mit Diabetes oder starkem übergewichtig hat, sollten bei einem die Alarmglocken läuten.

Kann man durch den Verzicht auf Zucker Diabetes besiegen oder vorbeugen?

Auch wenn der Typ-2-Diabetes zu etwa 80 Prozent auf genetischer Grundlage beruht, kann der Verzicht auf Zucker helfen. 

Kann die Krankheit auch andere Menschen ohne genetische Veranlagung treffen? 

Ja, bei falscher Ernährung kann jeder betroffen sein. Aber jeder kann mit der richtigen Lebensweise dem Diabetes auch entgegenwirken. 

Was ist der Weg? 

Bewusst und nicht zu viel zu essen. Bewegung spielt auch eine wichtige Rolle. Statt Rolltreppen und Fahrstühle zu benutzen, öfters mal die Treppe nehmen, statt mit dem Auto lieber mit dem Fahrrad die 10 Kilometer zur Arbeit fahren. Also viel bewegen und sich gesünder ernähren. 

Wer abnehmen will, muss vor allem auf die Kalorienzahl achten. Durch versteckte Zucker nehmen wir unbewusst zu viel Kalorien auf. Statt Fertiggerichte zu kaufen, sollte man selbst den Kochlöffel schwingen. Die gute Nachricht ist, die Sucht nach Zucker kann man sich abgewöhnen. 

Wer sich bewegt, verbrennt deutlich mehr Kalorien und wer Muskeln aufbaut, verbrennt Kalorien sogar im Schlaf. 

Werbung